Prozesse integrieren

Integration - mehr als Kooperation

Aus Sicht der Kunden ist der grösste Wunsch: Durchlässigkeit und Kontinuität der Angebote. Dies ist für die Organisationen eine Herausforderung, nicht zuletzt aufgrund der fragmentierten Finanzierungslogik von sozialen und gesundheitsbezogenen Leistungen.
Wir respektieren die regulative Hoheit. Die Richtung ist aber dennoch klar: Integration ist das Ziel. Dies bedeutet nicht zwangsläufig Fusion der Akteure. Leistungsintegration und Prozessmanagement sind die Perspektiven.

Integration erhöht die Durchlässigkeit

Regionalisierung und Integration
Integrierte Versorgung gewinnt zunehmend an Bedeutung: horizontal und vertikal - kommunal und regional. Sie optimiert die Versorgungsprozesse mit allen Leistungsträger im sozialen, stationären und ambulanten Umfeld. Eine effiziente Zusammenarbeit und ein gemeinsames Verständnis in Bezug auf Leistungsumfang, Allokation und die notwendigen Kompetenzen bilden die Grundlage für eine erfolgreiche Umsetzung.
Integrierte Versorgungskonzepte benötigen Steuerung, Koordination und Moderation. Der Rollen- und Aufgabenklärung aller Beteiligten kommt eine besondere Bedeutung zu.

Kooperationen gestalten
Akteure mit ähnlichen Angeboten müssen nicht zwangsläufig Konkurrenten sein. Ein gut abgestimmtes Angebotsprofil kann helfen, Kooperationen nachhaltig aufzubauen. Gerade im Kontext grosser Personalengpässe können Kooperation und Integration helfen, berufliche Perspektiven und organisationsspezifische Identifikation herzustellen.

Durchlässige Angebote aufbauen
Die Alters- und Gesundheitsversorgung ist in Bewegung. Primär stationäre Leistungserbringer bauen ambulante Angebote auf, Übergänge werden gestaltet, die Arbeitsteilung ambulant-stationär verschiebt sich. Der Anteil intermediärer und privater bzw. zivilgesellschaftlicher Angebote wächst. In diesem Umfeld müssen Angebotsstrategien nachhaltig entwickelt werden: Aufbauend auf den eigenen Stärken neue Felder erarbeiten oder Differenzierungen bestehender Angebote durchführen. Dazu gehören die Eröffnung neuer Finanzierungsformen und eine Kommunikations- und Marketingstrategie nach innen und aussen.
 

Dr. Stefan Knoth
Entwicklung & Beratung

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Franziska Auderer
Beratung & Innovation

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